Unsere Brunnenkresse ist ungezüchtet und kommt aus der Natur. Sie wächst in sauberen, langsam fließenden Gewässern. Die gibt es hier in Vorpommern zum Glück noch reichlich.
Die Brunnenkresse verbindet auf wunderbare Weise Geschmack und gesundheitlichen Wert. Wer einmal die Schärfe und die Würzkraft der Kresse schätzen gelernt hat, kommt so schnell nicht wieder von ihr los. Die wilde Kresse schmeckt wirklich hervorragend und viel intensiver als die Zucht-Brunnenkresse. Schade, daß sie nur von März bis Juni und dann erst wieder ab September bis zum ersten Frost zu haben ist. Dazwischen bildet sie Samen aus und ist dann ungenießbar.
Wenn sie aber zu haben ist, dann bietet sie viel für die Gesundheit: Mineralien, Jod, Phosphor, Eisen, Kalium und Vitamine C, B1, B2, E sowie Provitamine A und D.
Küche: Eine Brunnenkresse-Suppe ist den meisten Restaurantbesuchern sicher schon mal serviert worden. Vermutlich wurde sie aber aus kultivierter Kresse zubereitet und hält der Konkurrenz aus wildwachsender Kresse nicht Stand. Schon eine kleine Menge der schönen knallgrünen Blättchen genügt, um einen Kräutersalat in eine Delikatesse zu verwandeln. Unter eine Mousselinefarce püriert zum Überbacken von Fisch (Lachs/ Steinbutt ), als Paste (Vorher blanchieren!) oder für Pesto (mit Macadamianüssen).
Erntesaison: März bis Juni und ab September bis zum ersten Frost
Olaf Schnelle
|