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 Ralf Hiener & Olaf Schnelle

Melde

Die Melde (für den Gänsefuß gilt übrigens das Gleiche) tritt in ihrer wilden Form überall da auf, wo Boden bewegt wird. Sei es von der Gärtnerin beim Umgraben oder vom Wildschwein beim Umwühlen der mühsam angelegten Kartoffelbeete - sofort ist sie präsent, erreicht schnell hohe Bestandsdichten und ist immer bemüht, den sorgfältig herangezogenen Kopfsalat vom Platz zu weisen.

Zum Glück gibt es eine schöne Art, diese Vitalität zu nutzen, denn die Melde schmeckt sehr gut. Denken Sie an eine Mischung aus Kohlrabi und jungen Erbsen. So in etwa ist sie im Salat willkommen. Mindestens genauso gut ist sie als Spinat – nur kurz in Butter andünsten und salzen...

Jäten und Ernten Sie also in einem Arbeitsgang!

Von der wilden Melde gibt es übrigens etliche Verwandte, die schon die alten Römer als Kulturpflanzen kannten. Diese Pflanzen nennen sich Gartenmelde. Sie gibt es in verschiedenen Farbvarianten als grüne, gelbe oder gar rote Melde.

Die Melde wird nicht als besonders heilkräftig eingestuft, trotzdem ist sie reich an Vitamin C und Mineralstoffen – leicht vorstellbar, bei ihrer Lebenskraft.

Olaf Schnelle

 

Melde


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