Als eines der ersten grünen Kräuter im Frühjahr mit hohem Vitamin-C-Gehalt nutzte es die Landbevölkerung früher im Kampf gegen Skorbut.
Im lichten Schatten von Parks und Obstwiesen tauchtes auf einmal überall in Massen auf. In kürzester Zeit ergrünt es und fängt an zu blühen. Sobald es blüht ist die Zeit der Ernte aber auch schon wieder vorbei, da sich dann Alkaloide bilden. Ist das Scharbockskraut dann verblüht, zeiht sich die Pflanze bis zum nächsten Vorfrühling in ihre unterirdischen Knollen zurück.
Geschmacklich ist das Blatt relativ uninteressant. Es besitzt kein ausgeprägtes Aroma ist aber etwas scharf. Wenn es also nicht so früh im Jahr da wäre und wenn das Blatt nicht so schön glanzen würde, dann würde man es in der Küche trotzdem verwenden, weil es nämlich so gesund ist.
Olaf Schnelle
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