Wie der Name schon sagt, haben wir es hier mit einer Pflanze zu tun, die dem Kerbel sehr gleicht. Eine Verwechslungsgefahr dieses Kerbels mit einem gefährlichen Vertreter aus der Familie der Doldenblütler ( siehe Wiesenkerbel ) besteht nicht. Die Süßdolde ist ganz und gar mit samtweichen Härchen bedeckt.
Das Besondere an der Süßdolde ist ihr Geschmack. Probieren Sie einmal die jungen Blätter oder – noch besser – die unreifen Samen! Der süß-anisige Geschmack kommt jedem sofort bekannt vor und überrascht trotzdem, da man dies Aroma an einer grünen Pflanze gewöhnlich kaum erwartet.
Herr Stefan Frank aus dem Gutshaus Stolpe - er hat dort im Jahr 2001 einen Michelin-Stern erkocht - hat uns im Juni 2001 ein Süßdolde-Rezept entwickelt:
Soufflierter Ostseedorsch mit Süßdolde auf Fenchelbrandade.
Olaf Schnelle
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