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 Ralf Hiener & Olaf Schnelle

WiesenkerbelWiesenkerbel

Botanischer Name: Anthriscus sylvestris

Familie: Apiaceae, Doldenblütengewächse

cow parsley (engl.), cerfeuil (franz.), cerfoglio (ital.)

Herkunft: Europa

Farnartige Blätter mit leichter Behaarung, Blattstängel an der Basis oft rötlich, Stängelquerschnitt mit einer deutlichen „Rinne“. Laub bis zu 70cm hoch, die weißen Blütendolden stehen ca. 130cm hoch.

Erwarten Sie vom Wiesenkerbel nicht das liebliche Aroma des Küchenkerbels. Auch ähnelt es nicht dem des Myrrhenkerbels. Der Wiesenkerbel schmeckt wie eine Mischung aus Karotte und Petersilie.

Diese Pflanze kommt mit der Weile derart oft in der Landschaft vor, dass man sie als essbares Wildkraut nicht außer Acht lassen sollte. Jedoch ist Vorsicht geboten. Verwechseln Sie dieses Kraut bitte nicht mit dem Schierling (Conium maculatum). Dies ist eines der giftigsten Kräuter in Europa und sieht dem Kerbel sehr ähnlich. Ein Genuss des falschen Krautes bringt die zweifelhafte Ehre mit sich, den gleichen Tod erlitten zu haben wie Herr Sokrates.



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