Aktuell im Verkauf:

Fleisch vom Jersey Kalb.

Echtes Kalbfleisch: Vom Milchkalb (nicht vom Jungrind). Aufgewachsen nur mit Muttermilch und Weidegras.

Die Schlagzeile markiert den Unterschied zu praktisch allen Angeboten von „Kalbfleisch“: Als solches galt früher das Fleisch von bis zu vier Monate alten Rindern. Inzwischen darf jedes Jungrind bis zu einem Alter von 8 Monaten als „Kalb“ vermarktet werden. Die Kälbermast erfolgt heute in der Regel intensiv mit Milchersatzstoffen, Mais und Gerste.

Fleisch vom Schwalbenbäuchigen Mangalitza.

Das kulinarisch prominente Mangalitza Schwein ist eine österreichisch-ungarische Speckschweinerasse, ihm wird zurecht eine überragende Fettqualität nachgesagt. Das dunklere Mangalitzafleisch ist, aufgrund der großzügigen Marmorierung, zart, feinfaserig und sehr saftig.

Alte Spargelsorten. Ohne Folie und unverfrüht.

Gibt's doch noch: Spargel aus alten Sorten. Unverfrüht. Wolfram Siebeck hat vor drei Jahren zu einem allgemeinen Spargel-Boykott aufgerufen, um die Hybrid-Züchter dafür zu strafen, das sie seit etwa 2003 strikt auf eine reinweiße Farbe, bleistifthafte Geradstieligkeit, Frühreife und den Rückgang der leichten, spargeltypischen Bitterkeit selektiert haben. Durchgedrungen ist er damit nicht, aber es gibt viele Leute, die den alten Sorten und deren folienfreier Aufzucht nachtrauern. Hier können Sie noch einmal hinschmecken. Wir liefern das königliche Gemüse gewaschen, aber unsortiert (und zeichnen deshalb gesetzestreu mit Handelsklasse II aus).

Apfeldirektsäfte aus dem Wendland.

In Zusammenarbeit mit örtlichen Mostereien keltern wir Apfeldirektsäfte, deren Früchte wir zum Zeitpunkt der optimalen Geschmacksreife ernten, aufwendig sortieren und schonend pressen. Das Ergebnis sind naturreine Direktsäfte ohne jegliche Zusätze, mit der feinen geschmacklichen Differenzierung vieler alter Apfelsorten.

Schinken, Speck, Wurst und Konserven von Gut Manhagen.

Für unsere Wurstwaren und Konserven gilt: Ins Glas kommt nur unser Schweine- oder Rindfleisch, Gewürze und Kräuter. Unsere Rohwürste reifen mindestens drei, unsere Schinken mindestens sieben Monate. Mild geräuchert wird nach Holsteiner Tradition über Buchenholz in einer Räucherkate.

Fleisch vom Angler Sattelschwein.

Das Angler Sattelschwein trägt seine Herkunft schon im Namen. Die Region Angeln liegt zwischen Schlei und Flensburger Förde im Norden Schleswig-Holsteins. Robust wie es ist, hält es das Angler Sattelschwein das ganze Jahr über draußen aus. Und weil es langsam wachsen darf, überzeugt es durch eine außerordentliche Fleischqualität: saftig, gut marmoriert und von kräftigem Geschmack.

Fleisch vom Altdeutschen Rotbunten Ochsen.

Die Altrotbunten Rinder sind diejenigen Doppelnutzungsrinder, die bis in die 70er Jahre des vergangenen Jahrhunderts hinein die Weiden vor allem in Westfalen und Holstein belebten. Im Gegensatz zu ihren gleichgefärbten Nachfolgern, den Red-Holstein-Hochleistungsmilchkühen, waren die kleinrahmigen Altrotbunten mit ihrer starken Bemuskelung auch hochgeschätzte Fleischrinder.

Fleisch vom Berkshire Schwein.

Diese Schweinerasse zählt zu den ältesten bekannten Schweinerassen des englischen Königreiches aus dem 15. Jahrhundert. Bekannt wurde diese Rasse durch die schriftlichen Belege über schmackhaftes dunkles und saftiges Fleisch das eine leicht nussig Note besitzt. Heute wird das Fleisch vom Berkshire Schwein mit seiner feinen Marmorierung mit dem Kobe-Rind aus Japan gleichgestellt.

Fleisch vom Bunten Bentheimer Schwein.

Unsere Herde Bunte Bentheimer Schweine in Weidehaltung gehört wie die Angler Sattelschweine zu den robusten alten Rassen, deren Fleisch grundsätzlich anders ist: saftig, gut marmoriert und von kräftigem Geschmack. Dazu (und zur Bildung köstlichen Fetts) trägt unsere Fütterung mit gedämpften Kartoffeln bei.

Fleisch vom Aberdeen Angus Ochsen.

Mehr als zwei Jahre haben unsere Angus Ochsen in der Eiderstedter Marsch im Herdenverbund auf der Weide gestanden. Ernährung: Nur das Gras der Schleiwiesen und daraus gewonnenes Heu; reines Rauhfutter also, was den absolut sauber-unverfälschten Geschmack bewirkt und das Fett mit Omega-3-Fettsäuren anreichert. Zusammen mit unserer „Dry-Air-Aging“-Reifung ergibt das das hochgerühmte Black-Angus-Aroma.

Fleisch vom Auerochsen-Kalb.

Dieses Kalbfleisch vom Manhagener Auerochsen ist eine freudige Überraschung: Das feinfaserige Fleisch ist vergleichsweise mager, verblüfft aber trotzdem mit seltener Zartheit und hoher Würzigkeit.

Kartoffeln von Gut Manhagen.

Erstmalig in diesem Jahr haben wir auch wieder Kartoffeln von Gut Manhagen im Angebot. Und zwar zwei besondere Sorten: Auf den Manhagener Geestböden bauen wir neben der „Mehligen Mühlviertler“, einer alten österreichischen Sorte, die sich hervorragend für Stampfkartoffeln eignet, auch die „Golden Wonder“ an: eine alte, mehligkochende Sorte mit ausgezeichnetem Geschmack.

Fleisch vom Shorthorn-Ochsen.

Das 'Deutsch-Shorthorn' ist eine traditionelle holsteinische Rasse. Es sind Ochsen – also kastrierte Bullen, die unter geringerem Hormonaufruhr viel langsamer wachsen als ihre fortpflanzungsbegierigen Brüder. Diese hier hatten nicht weniger als zweieinhalb Jahre Zeit dazu, und die haben sie fast ganzjährig auf Weiden in der Eiderstedter Marsch zugebracht.

Schinken, Speck, Wurst und Schmalz
vom Angler Sattelschwein.

Ab sofort bieten wir Ihnen auch die ersten Schinken und Wurstprodukte aus unserer Manhagener Fleischerei.

Wieder da: unser Bärlauchpesto!

Aufgrund der hohen Nachfrage bieten wir Ihnen auch dieses Jahr wieder ein Pesto aus ausgewählten Zutaten an. Auch diesmal sind die Mengen begrenzt, wir empfehlen eine rasche Bestellung.

Versand jeden Montag bis Mittwoch per DPD Standard oder Express.

Fleisch vom Uckermärker Rind.

Die Uckermärker Rinder sind eine der wenigen bleibenden landwirtschaftlichen Hinterlassenschaften der ehemaligen DDR. Die Rasse entstand in den 70er Jahren aus einer Kreuzung von heimischen Fleckvieh, französischen Charolais und italienischen Piemantesern.

Ausverkauft - Aktion beendet!

Fleisch vom Turopolje-Schwein.

Das Turopolje ist ein hochberühmtes K+K-Schwein aus dem österreichisch-ungarischen Raum, dem eine überragende Fettqualität nachgesagt wird. Ende der 80er Jahre gab es nur noch 150 Turopolje. Wir bauen auf Gut Manhagen momentan eine eigene Herde an Turopolje-Schweinen auf, von denen Sie nicht nur unsere klassischen Zuschnitte beziehen können, sondern zukünftig auch Speck und Schinken.

Ausverkauft - Aktion beendet!

Mehr über uns.

Ferien auf Gut Manhagen.

Wir laden Sie hiermit ein, Urlaub an einem der schönsten Orte Holsteins zu machen: Ruhe finden, schwimmen, paddeln, angeln, radfahren, wandern, Sauna am See. Ausflüge zur Ost- und zur Nordsee.

Bestellung & Lieferung.

Unsere Tiere werden ohne lange Transportwege und Streß in einer EG-zertifizierten Landschlachterei in der Nähe von Gut Manhagen geschlachtet. Sie werden von unserem Fleischer Reiner Huss handwerklich zerlegt (beim Rindfleisch nach der mehrwöchigen Reifung in der Kühlkammer), und die Ware wird grammgenau unmittelbar vor dem Versand für Sie zugeschnitten.

Reservierung Ihrer Lieblingszuschnitte.

Verpassen Sie keinen Schlachttermin und reservieren Sie Ihr Lieblingsstück, auch wenn es zur Zeit noch nicht direkt bestellbar ist. Die entsprechenden Termine erfahren Sie hier im Shop. Bitte beachten Sie, dass wir keine industriell arbeitende Schlachterei sind. Nicht immer haben wir Tiere in ausreichender Anzahl und mit entsprechenden Gewichten zur Verfügung.

E-Mail Newsletter

Mit unserem Newsletter informieren wir Sie rechtzeitig über aktuelle Angebote und neue Sortimentsbereiche. Da diese Angebote meist nur in geringer Menge und zeitlich begrenzt verfügbar sind, haben Sie so die besten Chancen neue Produkte kennenzulernen und sich Ihre „Lieblingszuschnitte“ zu sichern!
 





 

Wir bieten Ihnen das (vermutlich) beste Fleisch in Deutschland.

Dieses Selbstbewußtsein hat fünf gute Gründe:

1
Die Tiere, die Rassen.

Wir verzichten vollständig auf den Einsatz hybridisierter, im Labor »designter« Hochleistungsrassen, sondern halten die alten Landrassen, bei deren Zucht die Qualität und nicht beschleunigtes Wachstum das Ziel war.

Unsere Rinder: das berühmte Deutsche-Shorthorn, das Uckermärker Fleischrind, das Altrotbunte, Limousin und das Heckrind. Sie werden erfahren: Es gibt kein »Rindfleisch«, sondern eine überraschend-beglückende Geschmacksvielfalt beim Fleisch unterschiedlicher Rinderrassen.

Unsere Schweine: Angler Sattelschwein, Turopolje, Mangalica und (demnächst) das in der Fleischqualität überragende englische Berkshire-Schwein.

2
Die Haltung.

Unsere Rinder, Schafe, Schweine, Hühner und Gänse sind keine »Stallbewohner mit Auslauf«, sondern »Weidetiere mit Unterstand«; als solche beteiligen sie sich ganzjährig an der Pflege des Grünlands und der Vor- und Nachbereitung der Äcker durch Grasen, Wühlen, Scharren und Düngen.

3
Die Fütterung.

Auch Fleisch kann Landschaft sein, nämlich dann, wenn die Tiere auf und aus der Landschaft und ihrem Nahrungsangebot gewachsen sind. Wir nähren unsere Rinder nur aus dem, was die Weide an Gras und die Wiesen an Heu hergeben, und unsere Schweine aus dem, was die Felder an Wurzeln, Knollen, Gemüseresten bergen. Insgesamt: Wir mästen nicht, wir füttern nur - auch das nur wenig. Eine solche »Fleischproduktion aus der Landwirtschaft« ist übrigens kein energetischer Umweg: Die Tiere verwandeln dabei für uns unverdauliches Gras in nährende Milch und nährendes Fleisch und versorgen das Grünland und Acker mit organischem Dung. In diesem Sinne gehören Tiere zu jeder in Kreisläufen funktionierenden Landwirtschaft.

4
Die Wachstumszeiten.

Der Verzicht auf Hybridrassen, die Art der Fütterung und der Haltung erzwingen geradezu einen völlig anderen Lebenszyklus unserer Tiere: Unsere Rinder werden mindestens zweieinhalb Jahre alt (üblich 14 bis 16 Monate), und unsere Schweine feiern immerhin einen Geburtstag (üblich 6 Monate). Ein langsames, unforciertes Wachstum, das sich in der Fleischqualität und im Geschmack ausdrückt. Eben: Fleisch gewachsen, nicht fabriziert.

5
Der Schlußpunkt – die Reifung.

Auch gutes Fleisch kann zum Schluß noch zuschanden werden, beim Metzger nämlich. Das früher üblich-gängige »Reifen am Knochen« vor allem des Rindfleisches ist heute in Form des Dry Aged Beef eine »aufsehenerregende« Ausnahme. Bei uns ist es wieder selbstverständlich. Zwischen vier und sieben Wochen, je nach Rasse, reift unser Rindfleisch bei konstanten Bedingungen von ca. 0–3 °C und einer Luftfeuchte von ca. 80 % im Trockenreifungsverfahren, bei dem sich das Aroma aufkonzentriert, das Fleisch dunkler wird und sich zu begeisternder Zartheit entwickelt.

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