Essbare Landschaften
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- August 04, 2025
Mit Zugpferden in der Landwirtschaft zu arbeiten ist kein rückwärtsgewandtes Bewahren-Wollen der sogenannten guten alten Zeit, sondern ganz im Gegenteil moderne Landwirtschaft. Dafür sorgen zum Beispiel auch die sogenannten Vorderwagen: ausgestattet mit 3-Punkt-Hydraulik, bodengetriebener Gelenkwelle und Hydraulikpumpe stellen sie das Bindeglied zwischen den Pferden und herkömmlichen Traktorgeräten dar.
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- Juni 06, 2025
Seit 50 Jahren wird konsequent mit der jahrtausendealten landwirtschaftlichen Tradition gebrochen, einen Teil der Ernte zur Gewinnung neuen Saatguts zu verwenden. Inzwischen wäre das auch gar nicht mehr möglich, denn ein Großteil der heute in Deutschland gewerblich genutzten Pflanzensorten sind sogenannte F1-Hybridzüchtungen, aus denen mit Hilfe von synthetischen Düngern und Pestiziden Hochleistungspflanzen mit einheitlichem Aussehen und immer gleichen Eigenschaften hervorgehen.
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- Juni 06, 2025
In der Milchwirtschaft, aber nicht nur dort, ist längst der ewige Winter ausgebrochen. Vor allem drei Faktoren sorgen dafür, dass die heutigen Lebensmittel im allgemeinen und die Milchprodukte im speziellen jeglichen Kontakt sowohl zu den Landschaften ihrer Gewinnung als auch zu den Jahreszeiten ihrer Erzeugung völlig verloren haben: ganzjährige Stallhaltung, raffinerieähnliche Herstellung, Vorgaben durch den Handel. Bei uns hingegen finden Sie noch handwerklich saubere Milchprodukte.
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- Juni 03, 2025
Am Rande des Parco Nazionale del Gargano steht der wahrscheinlich älteste wirtschaftlich genutzte Olivenhain Italiens. Von „High Density“ keine Spur: Von den knapp 1000 Bäumen mit einem Alter von 800 bis 1700 Jahren stehen maximal 150 auf einem Hektar. Sie werden von Hand beerntet, bewässert und gepflegt. Ihre Früchte haben eine außergewöhnlich hohe Dichte an Vitaminen, Antioxidantien (Polyphenole, Tocopherole) und Aromen, die sich messen lässt: Während bereits sehr gute Olivenöle ca. 200 ppm (Parts per Million) an Polyphenolen enthalten, liegt der Gehalt in dem dort gewonnenen zwischen 300 und 350 ppm. Eine unverfälschte Gottesgabe, die wir für Sie nach Deutschland geholt haben.
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- April 14, 2025
Wir engagieren uns oppositionell: mit der Vermehrung, dem Anbau und der Veredelung von alten, immer „samenechten“ Gemüsesorten, die nicht nur Wind und Wetter, sondern auch einer energieärmeren Zukunft standhalten und darüber hinaus wirklich bereichern: mit Geschmack und jener aus Boden und Klima erwachsenden „Eigentümlichkeit“, die die Franzosen „terroir“ nennen.