Landwirtschaft auf Gut Manhagen.

Von 2009 bis 2012 wurden die Wohn- und Wirtschaftsgebäude auf Gut Manhagen grundlegend renoviert und zwei neue Wirtschaftsgebäude errichtet. Danach wurde das Gut Experimentierfeld für eine „Landwirtschaft des geringsten Aufwandes“, bei der es nicht auf die Steigerung der Ertragsmengen, sondern auf die Senkung des Einsatzes ankam. Für die Nutztierhaltung bedeutet dieses landwirtschaftliche Konzept, dass sie aus Freilandhaltung mit den dazu geeigneten alten Nutztierrassen besteht: weniger Energie, weniger Technik, ganzjährige Weidehaltung, Minimalstallbau, Ernährung weitgehend aus dem Grundfutter, simple, mobile Melktechnik, melken nur einmal am Tag. All das schlägt sich nicht nur in einer bedeutenden Kostensenkung nieder, sondern auch in einem Gewinn an Milch- und Fleischqualität als Ergebnis langsamen Wachstums.

Seit 2018 bewirtschaftet ein Pächter nach diesen Prinzipien rund 58 Hektar der Manhagener Wiesen und Weiden mit zahlreichen alten Nutz- und Haustierrassen. Seitdem tummeln sich auf unseren Flächen Mangalitza Wollschweine, Turopolje- und Linderöd-Schweine sowie Park-, Shorthorn-, Fjäll-, Angler, Schwarzbunte, Hinterwälder Rinder und diverse Schafrassen.

An diesem besonderen Ort können Sie übrigens auch Urlaub machen (selbstverständlich mit ausreichend Abstand zum landwirtschaftlichen Treiben). Dafür stehen drei Ferienwohnungen in denkmalgeschützten Gebäuden für 1 bis 6 Personen zur Verfügung, die malerisch direkt am gutseigenen Manhagener See gelegen sind und an Ruhe und idyllischer Einsamkeit nichts vermissen lassen.