Dry Aged Beef vom Hereford-Ochsen.



Der ProduzentReiner Huß

Die RasseUmgänglich, robust und anpassungsfähig: Der Hereford-Ochse.

Die FütterungHeu als Winterfutter.

Die HaltungWeidehaltung im Sommer, im Winter Haltung im Offenstall auf Stroh.

Die HerkunftAus den Moorweiden aus dem holsteinischen Aukrug.

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Der Produzent:

Reiner Huß züchtet bei seiner Heimatstadt Neumünster Hereford-Rinder, Rote Woll-, Duroc- und Linderöd Schweine. Seit gut 6 Jahren arbeitet er mit 5 Bauern aus Schleswig Holstein in der Vermarktung alter Tierrassen zusammen, die allesamt als Überzeugungstäter extensive Landwirtschaft betreiben. Historische Tierrassen zu züchten und zu verarbeiten geschieht nicht aus Landwirtschaftsromantik, sondern ganz klar aus Qualitätsgründen. Die alten Rassen wachsen einfach langsamer, brauchen gerade bei den Schweinen doppelt so lange wie moderne Hybriden (13 bis 15 Monate bis zur Schlachtreife). Dadurch hat das Fleisch einfach eine bessere Konsistenz und Geschmack als die 6 Monate jungen Hormonbomber vom Discounter. Durch die Zusammenarbeit mit einer Craftbier-Brauerei bekommt er wöchentlich bis zu 500 kg Biertreber als Futter für die Schweine. Dieser gibt den besonderen Geschmack ins Fett. Bei der Reifung und dem Zuschnitt der Teilstücke spielen seine mehr als 35 Jahre Erfahrung im Fleischerhandwerk eine große Rolle.

Die Rasse:

Das Hereford-Rind ist zwar keine seltene, aber eine sehr alte Rasse - umgänglich, robust und für die ganzjährige Freilandhaltung geeignet. Die Rasse hat sich als sehr anpassungsfähig an unterschiedliche Klimate erwiesen und stammt ursprünglich aus Englands Westen, aus der Grafschaft Herefordshire, wo sie seit dem 17. Jahrhundert gezüchtet wird. Das Fleisch ist saftig, sehr aromatisch und von feinfaseriger Qualität. Aufgrund dieser Eigenschaften ist das Hereford-Rind heute eine weit verbreitete Rinderrasse.

Die Fütterung:


Weidehaltung mit zusätzlicher Heufütterung im Winter.

Die Haltung:

Reiner Huß hält seine Herefordherde auf Naturschutzflächen im Aukrug unweit von Gut Manhagen. Von Ende April bis Ende November hat die knapp 20- köpfige Herde 15ha Moorweiden zum Grasen unter den Hufen. Im Winter kommen die Tiere auf den Hof und werden im Offenstall auf Stroh gehalten, weil die Moorweiden zu feucht werden und die schweren Ochsen und Kühe die Grasnarbe zertreten würden. Die Fütterung im Winter besteht rein aus Heu. Da die Ochsen gleich nach der Weidesaison geschlachtet werden, wird nur eine Erhaltungsfütterung und keine Mast betrieben. Nach der dreiwöchigen Reifung am Knochen (dry air aging) portioniert Reiner Huß seine Tiere immer selbst.

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