Nicht nur zur Weihnachtszeit: Geflügel aus Weidehaltung.



Die Geflügelhaltung im Massenbetrieb ist auch unter kulinarischen Aspekten eines der traurigsten Kapitel der deutschen Ernährungsindustrie. Die Strafe für solche Haltungsbedingungen folgt beim Verzehr, wenn uns beispielsweise ein fades, geschmacklich nichtssagendes Stück Pute auf den Teller kommt. Ganz anders das Fleisch vom Wildtruthuhn. Hier führt die natürliche Lebensweise - auf der Weide, mit der Möglichkeit zum Aufbäumen - dazu, daß ohne Hast und Mast ein Fleischgenuß von Charakter heranwächst mit einem Hauch von Wildgeschmack.

Ähnliches erleben wir mit unserer Flugente aus der Arche Warder oder unserer Landgänsen, die auf den Manhagener Weideflächen ihre Marsch- und Selbsternährungsfähigkeit unter Beweis stellen dürfen: Weidehaltung ist immer auch eine Frage des guten Geschmacks.

Diesen guten Geschmack können Sie nun frisch im Advent, z. B. zum Nikolausfest auf den Tisch bringen oder als Vorrat für das Weihnachtsfest bestellen. Aufgrund der Größe der Tiere eignen sie sich bestens für Familienessen und andere gesellige Runden. Die Weidehaltung bringt es mit sich, daß unsere Bestände eben nicht massenhaft sind. Es gelangen der Natur der Sache nach nur vergleichsweise wenige Tiere in den Handel.




Die Truthühner waren für die nordamerikanischen Indianer noch Jagdwild, während es in Mittelamerika schon leicht domestizierte Wildtypen gab. Die Domestikations- und Zuchtgeschichte führte dann im 20. Jahrhundert auf geradezu frankensteinsche Abwege. Die berühmte Hybridzüchtung Big-6 ist ein Tier, das in vier Monaten auf ein Gewicht von 20 kg inflationiert wird und zwar völlig einseitig zugunsten des Brustfleisches, wodurch die Tiere praktisch bewegungsunfähig wurden. Sie sind das vielzitierte Exempel einer „Qualzucht“.

Es gibt nur sehr wenige Züchter, die die noch im Wildtyp stehende Bronzepute züchten, und von solchen, die sich mit dem Ausgangstyp, der nordamerikanischen Wildpute beschäftigen, haben wir im deutschsprachigen Raum nur zwei gefunden. Von der Bronzepute unterscheidet sich die Wildpute durch ein noch ausgeprägteres Futtersuchverhalten und die Neigung und Fähigkeit „aufzubaumen“, sich also Schlafplätze in der Krone von Bäumen zu suchen. Diese Wildputen wuchsen in der Gegend um Gera auf und einen Stall haben sie nur während ihrer achtwöchigen Kükenphase von innen gesehen. Die Hennen kommen währen ihres 12 Monate währenden Lebens auf ein Gewicht von 2,5 bis 3,5 kg, die Hähne auf ein Gewicht von 4 bis 6 kg. Das Fleisch ist nicht so dunkel wie das anderer Wildgeflügel, aber auch nicht so reinweiß wie das der Hybridputen. Es hat viel mehr Eigengeschmack, aber mit einer nur ganz leichten „wildigen“ Note.


Henne: ca. 2,5 - 3,5 kg
Hahn: ca. 4,5 - 6,5 kg
Grundpreis: 25,00 €/kg

Auf Gut Manhagen zieht die Arche Warder eine Herde Diepholzer-, Lippe- und Leinegänse (alte regionale Landrassen) für uns groß. Die Tiere laufen nach einer kurzen Anlaufzeit im Stall auf den Weiden und ernähren sich selbst, ergänzt durch sanfte Zufütterung mit Hafer. So werden sie in 7 - 8 Monaten zu schmackhaften Weidegänsen. Die Gänse erreichen ein Schlachtgewicht von ca. 4 kg. Wir bitten Sie um Verständnis, daß es zu Abweichungen kommen kann - abgerechnet wird selbstverständlich nach gelieferten Kilos.


Stück ca. 3,5 - 4,5 kg
Grundpreis: 19,90 €/kg

Die Flugente, auch als Stumm-, Flug-, Türken- oder Barbarie-Ente (von franz. Canard de Barbarie) bekannt, ist die Haustierform der Moschusente. Das Gefieder der Tiere reicht von hellen Tönen (weiß, grau) bis zu dunklen (blau, braun, schwarz bzw. wildfarbig). Neben den einfarbigen Warzenenten existieren noch gescheckte Enten (z. B. schwarz-weiß, braun-weiß, blau-weiß).


Erpel: ca. 3,5 - 4,5 kg;
Ente: ca. 2 kg Ausverkauft!
Grundpreis: 17,90 €/kg

Bitte warten…