Lammfleisch von der Weißen Hornlosen Heidschnucke.

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Die Herkunft:

Der Erhalt der alten Landrasse der Moorschnucken ist Markus Lanfer, Schafhalter aus dem im westlichen Münsterland gelegenen Velen, ein wichtiges Anliegen. Lange Zeit waren die für Naturschutz und Landschaftspflege hervorragend geeigneten Tiere in Nord- und Mitteldeutschland weit verbreitet, später dann wurden sie durch hochgezüchtete Fleischschafrassen verdrängt - inzwischen gehören die Weißen Hornlosen Heidschnucken zu den bedrohten Haustierrassen. Die spezifische Landschaft gibt die Art der Beweidung vor: Heideflächen werden durch den Verbiss der Schafe verjüngt, aufkommende Birken, die dem Boden wertvolles Wasser entziehen, werden zurück gedrängt, die Ausbreitung konkurrenzstarker Gräser wird eingedämmt. Für eine hohe Verbissleistung sorgen enger gehaltene Herden, sensible Flächen werden weiträumig beweidet, um Trittschäden zu vermeiden.

Seine Zuchttiere bezieht Markus Lanfer aus der Schäferei Moorhof der Biologischen Station Zwillbrock im Zwillbrocker Venn, an der Grenze zu den Niederlanden gelegen. Zerlegt werden die Tiere auf dem nahegelegenen Hof Keil.

Die Rasse:

Schafe spielen in Deutschland eine bedeutende Rolle in der Landschaftspflege - auf Trockenrasen- und Heideflächen verhindern sie die Verbuschung, an der Küste tragen sie durch die Begrasung der Deiche zum Küstenschutz bei - gute Gründe, Schaf- und Lammfleisch aus heimsicher Produktion zu beziehen. Die anspruchslosen und extrem widerstandsfähigen Moorschnucken, auch als Weiße Hornlose Heidschnucken bekannt, sind perfekt angepasst an die kargen Verhältnisse der Hoch- und Niedermoorwiesen, Heiden und Trockenrasen: Die kleinen, von Natur aus hornlosen Tiere mit dem länglichen Kopf, den kleinen, schräg aufwärts stehenden Ohren, dem feinen Knochenbau und den harten Klauen fühlen sich draußen in rauher Natur das ganze Jahr über wohl. Bei der Moorschnucke handelt es sich um einen Abkömmling der Grauen Gehörnten Heidschnucke, die zu den ältesten Schafrassen Europas gehören.

Das Fleisch:

Die bewegungsfreudigen und dabei nur langsam wachsenden Weideschafe ernähren sich ausschließlich von Wildpflanzen wie Gräsern, Moosen, Flechten, Pilzen, Heidekrautgewächsen und Birkenaufwuchs; fettes Weidefutter würde sie langfristig krank machen. So urtümlich wie ihr Leben ist auch das delikate Fleisch dieser in ihrem Bestand gefährdeten Haustierrasse: natürlich kräftig und von fast wildbretartigem Geschmack.

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Alle Zuschnitte werden nach der Reifung einzeln vakuumiert und NICHT tiefgefroren, so daß die Qualität des Fleisches bestmöglich erhalten bleibt.

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