Den Geschmack der Kartoffel neu entdecken.

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Wächst schneller als alle Beikräuter.

Auf dem seit dem 16. Jahrhundert bestehenden Hof der Familie Ellenberg ist die Kartoffel seit langem heimisch – naheliegend, sind hier am Südrand der Lüneburger Heide traditionell doch beste Voraussetzungen für den Anbau der vielseitigen Knollenfrucht gegeben. Man hat sich bereits 1991 dem Bioanbau verschrieben und kultiviert eine weitere Tugend: Um der Monotonie modernen Kartoffeleinerleis und auch der Abhängigkeit von den großen Saatgutkonzernen zu entgehen, geht Familie Ellenberg in der Züchtung eigene Wege. So verhilft Familie Ellenberg nicht nur dem Gedanken der regionalen Kartoffelbesonderheit wieder zu Ehre und Ansehen, sondern schafft überdies eine Genusswelt, in der die Kartoffel die Hauptrolle spielt anstatt als berüchtigte Sättigungsbeilage ein verachtetes Schattendasein zu führen. Beim Anbau gilt es, auf Mittel gegen Krautfäule sowie den Einsatz von Herbiziden und Dünger zu verzichten. So achtet man auf eine hohe Krautfäule-Verträglichkeit. Außerdem werden Kartoffelsorten mit einer zügigen und großen Krautentwicklung bevorzugt, damit das Kartoffelkraut die mitwachsenden Ackerbeikräuter schnell überwächst. Bei neuen Kartoffelsorten wird Wert daraufgelegt, dass sie auch mit einem niedrigeren

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Lohn der Mühe: Reiche Knollenernte.

Nährstoffangebot gut wachsen und vor allem schmecken. Unter den zahlreichen Sorten – darunter neben eigenen Züchtungen auch altehrwürdige Kartoffelspezialitäten –, die der Hof sowohl als Speise- wie auch als Pflanzkartoffeln bereithält, haben wir für Sie diese beiden ausgewählt: Rote Emmalie und Mayan Gold. Die Rote Emmalie ist eine eigene Züchtung von Karsten Ellenberg (unseres Wissens übrigens der einzige bäuerliche Öko-Kartoffelzüchter in Deutschland) und wurde 2012 in die Bundessortenliste aufgenommen. 2018 erfolgte ihre Auszeichnung als Kartoffel des Jahres. Die Rote Emmalie ist eine Kreuzung aus den Sorten "La Ratte", "Baltica", "Highland Burgundy Red" und der alten peruanischen Landsorte "Huamantango". Würzig im Geschmack, rotfleischig und von länglicher Form ist sie vom Kochtyp her vorwiegend festkochend. Sie liefert die ideale Pellkartoffel, eignet sich sehr gut für Püree, bunten Salat und Gnocchi. Desgleichen empfehlen wir die gelbfleischige, in der Form längliche Mayan Gold. Sie wurde 2001 als Züchtung in Schottland zugelassen, ist schnellkochend und cremig, angenehm, einzigartig nussig-süß im Geschmack und bestens geeignet unter anderem auch als Backkartoffel, für die Suppe oder für Puffer.

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Ein perfektes „Winter-Gericht“ sind Bratkartoffeln mit Speck:

Knusprig, goldgelb und kross. Damit das gelingt, bekommen Sie bei uns die richtigen Zutaten. Sowohl Mayan Gold‘ als auch die ‚Rote Emmalie‘ eignen sich zum Braten, mit unserem Vorarlberger Butterschmalz und der richtigen Helmersdorfer Pfanne steht dem perfekten Ergebnis nichts mehr im Wege.

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