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Probierpaket: Kerbelrübe, Schwarzwurzel und Topinambur

Artikelnummer: 921372

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Deutschland

Artikelbeschreibung

Details

Kerbelrübe (auch Knollenkerbe oder Kälberkropf). „Das beste Nahrungsmittel aus dem Pflanzenreich“ (Hermann Jäger)
Bei Hermann Jäger (dem deutschen Gemüsepapst des 19. Jahrhunderts) ist außerdem zu lesen, daß die Kerbelrübe nur in Deutschland und dort auch nur in einigen Gegenden gärtnerisch vermehrt wird. Wir mußten die berühmte Knolle dieses Doldenblüters freilich in den letzten Jahren für sündhaft teures Geld aus der Bretagne importieren. Jetzt kommt sie wieder aus der Pfalz, zu deutlich zivileren Preisen.
Die Kerbelrübe ist eine völlig vergessene Köstlichkeit: Ihr feinwürziger, zwischen Marone, Kartoffel, Haselnuß und Rübchen spielender an Geschmack, macht sie zu einer hochrangigen Delikatesse. Roh, knackig und mit Biß, schlicht in Butter gedünstet, als Coulis oder als Begleiter in Suppen und Eintöpfen ist die feine Rübe überaus vielseitig. In gekochtem Zustand nimmt sie die Konsistenz einer mehligen Kartoffel an und kann küchentechnisch ganz wie ein Grenzfall zwischen Kartoffel und Gemüse verarbeitet werden: gekocht, geschmort, gebraten als Rösti, im Eintopf und im Ragout. Dabei büßt sie auch durch längere Lagerung nichts ein, sondern gewinnt sogar noch an Aromen und Geschmack. „Die Kerbelrübe ist sehr nahrhaft wegen ihres hohen Anteils an Stärke und Eiweiß. Im Gegensatz zu den meisten Gemüsesorten ist sie genetisch noch in ganz ursprünglichem Zustand. Wer einen hohen Wert auf möglichst naturbelassene Nahrungsmittel legt, hat in der Kerbelrübe ein einzigartiges Gemüse auf dem Teller“. So kommt man durch den Winter.

Aus der selben Gärtnerei in der Pfalz: Schwarzwurzel (Hoffmanns schwarzer Pfahl)
Die Sorte von 1954 hat ein sehr schönes Aroma und ist besonders gut und lange lagerbar. Sie kommt aus der Gärtnerei in der Pfalz, die auch unsere Kerbelrübe in Kultur genommen hat. Die Schwarzwurzel taucht ja auch auf den Wochenmärkten auf, aber indem wir und Sie es mitbestellen, sparen Sie und wir Kosten auf dem Her- und dem Hinweg. Außerdem kennen Sie bei uns die Sorte und haben zudem die Gewißheit, daß das Gemüse nicht auf einer langen Reise überstrapaziert wurde.

Topinambur:
Das winterharte Gewächs aus der Helianthus-Familie ziert Landschaft und Garten mit sonnenblumenähnlicher Gestalt und Blüte und seine Knollen bereichern mit einem artischockenähnlichen, nußigen Geschmack die Küche - und dies in einer solchen Vielzahl unterschiedlicher Zubereitungen, daß selbst die zahllosen Benefizien der Kartoffel dagegen verblassen: Sie können die Knollen roh essen, als Gemüse kochen oder braten, als Salat servieren, aber auch als delikate Beilagen pürieren oder in Scheiben braten. Im Markt treffen Sie vor allem auf die Sorte „Topstar“, die auf hohen Krautertrag für Biogasanlagen gezüchtet wurde. In der Küche macht unsere alte Sorte “Gute Gelbe“ eine weitaus bessere Figur. An den an sich segensreichen Ballaststoffreichtum der Knolle muß der Körper empfindlicher Menschen sich erst gewöhnen und kann mit Flatulenzen reagieren. Gegebenenfalls mit kleinen Portionen (100g) beginnen. Eine Gewöhnung tritt schnell ein.

Den ganzen Winter über: Lagern mit geringem Aufwand.
Alle drei dieser Gemüse können Sie ohne große Mühe lagern - sei es in einem unbeheizten Keller oder in einer sandgefüllten Kiste auf der Terrasse oder im Garten. Alle drei sind winterhart, und die Kerbelrübe nimmt bis Jahresende an Aroma sogar zu. Die Schwarzwurzeln sollen Sie aufrecht in den Sand setzen.

Nicht nur in den Topf, sondern auch in die Erde. Topinambur als Investitionsgut.
Topinambur ist auch als ein Investitionsgut zu nutzen, und für diesen Rat gibt es in diesem Jahr noch drängendere Gründe als im letzten. Kein anderes Gemüse dient gartenbaulichen Zwecken so unkompliziert: Ein kleines Stück Gartenland, in das sie die Knollen handtief versenken (jetzt im Spätherbst - oder nach einer Überwinterung im feuchten Sand - im nächsten März) und Ihnen wachsen im kommenden Jahr 2 bis 3 Meter hohe, sonnenblumenähnliche Pflanzen entgegen, in deren Wurzelbereich sich Tochterknollen bis zum nächsten Herbst sehr reichlich vermehrt haben. Sie müssen die reiche Ernte nicht konservieren, sondern können sie bis zu Minustemperaturen von 30° einfach im Boden lassen und nach und nach ernten. Wenn Sie nicht alle Knollen entnehmen, entwickeln sich im folgenden Jahr neue Pflanzen, denn das Gewächs vermehrt sich vegetativ über Ableger. Eine robuste, unempfindliche Dauerkultur also. Unser 5-Kilo-Paket enthält kleinere Knollen für den Anbau und größere für die Küche.

Erzeuger

Herkunft

Kerbelrübe und Schwarzwurzel 'Schwarzer Pfahl:
Klaus Kauffmann
Lindenhof
67361 Freisbach

Topinambur 'Gute Gelbe':
Uhrbach Gemüsinis
Inh. Alexandra Uhrbach
Boschstraße 24
21423 Winsen Luhe

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