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Echte Moor-Kartoffeln & Topinambur
Die „Gute Gelbe“ als Dauervorrat im Garten.

Topinambur – „Gute Gelbe“

Das winterharte Gewächs aus der Helianthus-Familie ziert Landschaft und Garten mit sonnenblumenähnlicher Gestalt und Blüte und seine Knollen bereichern mit einem artischockenähnlichen, nussigen Geschmack die Küche – und dies in einer solchen Vielzahl unterschiedlicher Zubereitungen, dass selbst die zahllosen Benefizien der Kartoffel dagegen verblassen: Sie können die Knollen roh essen, als Gemüse kochen oder braten, als Salat servieren, aber auch zu delikaten Beilagen pürieren oder in Scheiben braten. Marktüblich ist vor allem die Sorte „Topstar“, die auf hohen Krautertrag für Biogasanlagen gezüchtet wurde. In der Küche macht unsere alte Sorte „Gute Gelbe“ eine weitaus bessere Figur. An den für sich genommen segensreichen Ballaststoffreichtum der Knolle muss der Körper empfindlicher Menschen sich erst gewöhnen; er kann mit Flatulenzen reagieren. Gegebenenfalls mit kleinen Portionen (100 g) beginnen. Die Gewöhnung stellt sich rasch ein.

13,00 € / ca. 2,5 kg-Tüte

(Grundpreis: 5,20 € / kg)

Nicht nur in den Topf, sondern auch in die Erde. Topinambur als Investitionsgut.

Topinambur ist auch als ein Investitionsgut zu nutzen, und für diesen Rat gibt es in diesem Jahr noch drängendere Gründe als im letzten. Kein anderes Gemüse dient gartenbaulichen Zwecken so unkompliziert: Ein kleines Stück Gartenland, in das Sie die Knollen handtief versenken (entweder im Spätherbst oder – nach einer Überwinterung im feuchten Sand – im März) und Ihnen wachsen bald zwei bis drei Meter hohe, sonnenblumenähnliche Pflanzen entgegen, in deren Wurzelbereich sich Tochterknollen bis zum Herbst sehr reichlich vermehrt haben. Sie müssen die reiche Ernte nicht konservieren, sondern können sie bei Minustemperaturen von bis zu 30° C einfach im Boden lassen und nach und nach ernten. Wenn Sie nicht alle Knollen entnehmen, entwickeln sich im folgenden Jahr neue Pflanzen, denn das Gewächs vermehrt sich vegetativ über Ableger. Eine robuste, unempfindliche Dauerkultur also. Unser 2,5-kg-Beutel enthält kleinere Knollen für den Anbau und größere für die Küche.



Nicht nur die Sorte, sondern auch der Boden: die „Sieglinde" als Moorkartoffel.

Die „Sieglinde“ ist die älteste deutsche Kartoffelsorte und gilt als eine der geschmacklich bemerkenswertesten einheimischen Kartoffeln. Diese ist darüber hinaus eine Moorkartoffel (oder süddeutsch: eine Mooskartoffel) und der Name sagt, dass sie auf „anmoorigen“ Böden gewachsen ist, die mit ihren überragenden Anteilen an organischer Substanz alle geschmacksbeeinträchtigenden Düngergaben unnötig machen. Die diesem Boden entspringende „moorblanke Kartoffel“ war für Kenner schon immer die erste Wahl – die man allerdings nur selten antrifft, denn Moorkartoffeln erscheinen nie im Handel und nur hin und wieder in sehr guten Restaurants.

Unsere „Moor-Sieglinde“ kommt aus dem bayrischen Königsmoos um Karlshuld. Sie ist gelbfleischig, feinwürzig und „moorblank“ schon im Auftritt, d.h. von einer glänzenden, vom Moorboden leicht fettigen Schale umhüllt. Die festkochende Moor-Sieglinde ist für nahezu alle Zubereitungsarten, besonders aber für Salat geeignet; sie lässt sich außerdem leicht waschen und schälen. Über den Winter kommen Sie mit dieser Kartoffel nur, wenn Sie sie bei Temperaturen unter 10° C aufbewahren. Wo ein so kühler Keller nicht zur Verfügung steht, raten wir zu einer einfachen Methode: spatentief in die Gartenerde einschlagen.

12,50 € / ca. 5 kg

(Grundpreis: 2,50 € / kg)
Die Topinamburpflanze im Wachstum.

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