Kalbfleisch vom Altdeutschen Schwarzbunten Niederungsrind.



Der ProduzentReiner Huß

Die RasseSchwarzbuntes Niederungskalb

Die FütterungKräuter und Gräser von der Weide. Zufütterung von Heu im Winter oder bei Dürre.

Die HaltungReine Weide- und Mutterkuhhaltung.

Die HerkunftBiolandhof in Lenfoerden bei Neumünster.

Das Alter5 Monate.

Ausverkauft!
Bald wieder verfügbar.

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Das außerordentliche Fleisch von „Milchkälbern“ stammt von Hans Möllers Biolandhof in Lentförden bei Neumünster. Hans Möller ist der Gründer der holsteinischen Ökomelkburen, die sich im Jahre 2011 aus der riesigen norddeutschen Michmaschinerie verabschiedeten, eine der untergegangenen lokalen Molkereien (Meierei Horst) wiederbelebten und fortan eine low-input-Strategie der Milcherzeugung in ganzjähriger Weidehaltung praktizierten und
das Problem des Bullennachwuchses in der Milchwirtschaft mit dem Konzept einer „muttergebundenen Kälberaufzucht“ (Keine Ammenaufzucht: Einen NDR-Film dazu können Sie hier sehen) angingen.

Das also ist der Hintergrund für unser heutiges Angebot an Kalbfleisch von Altdeutschen Schwarzbunten, die bei den Ökomelkburen auch die bessere Weidemilch liefern. Die fünfmonatigen Bullenkälber sind auf der Weide aufgewachsen, haben sich aus dem Euter der Mutter und aus dem Gras der Weide genährt. Echtes Milchkalbfleisch ist besonders fein und schmackhaft und unterscheidet sich damit deutlich vom Fleisch achtmonatiger Jungrinder, das üblicherweise im Handel als Kalbfleisch verkauft wird. Für Schlachtung und Zuschnitte sorgte Reiner Huß.


Zum Kurzbraten...

Bitte beachten Sie: Sollten Sie aus mehreren Schlachtaktionen bestellen, fallen die Versandkosten für jede Aktion an. Bitte wenden Sie sich bei Fragen telefonisch an uns unter 02591 2590 230.

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Zum Schmoren und Kochen...

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Reiner Huß züchtet bei seiner Heimatstadt Neumünster Hereford-Rinder, Rote Woll-, Duroc- und Linderöd Schweine. Seit gut 6 Jahren arbeitet er mit 5 Bauern aus Schleswig Holstein in der Vermarktung alter Tierrassen zusammen, die allesamt als Überzeugungstäter extensive Landwirtschaft betreiben. Historische Tierrassen zu züchten und zu verarbeiten geschieht nicht aus Landwirtschaftsromantik, sondern ganz klar aus Qualitätsgründen. Die alten Rassen wachsen einfach langsamer, brauchen gerade bei den Schweinen doppelt so lange wie moderne Hybriden (13 bis 15 Monate bis zur Schlachtreife). Dadurch hat das Fleisch einfach eine bessere Konsistenz und Geschmack als die 6 Monate jungen Hormonbomber vom Discounter. Durch die Zusammenarbeit mit einer Craftbier-Brauerei bekommt er wöchentlich bis zu 500 kg Biertreber als Futter für die Schweine. Dieser gibt den besonderen Geschmack ins Fett. Bei der Reifung und dem Zuschnitt der Teilstücke spielen seine mehr als 35 Jahre Erfahrung im Fleischerhandwerk eine große Rolle.

Die Rasse:

Das Altdeutsche Schwarzbunte Niederungsrind entstand in den Niederungsgebieten der Niederlande, Norddeutschlands und Dänemarks und wird seit ca. 1830 gezüchtet (1868 erstes Herdbuch) und ist auch heute noch hauptsächlich im Norden und Nordosten Deutschlands zu finden. Die Rasse ist langlebig, fruchtbar und wenig krankheitsanfällig. Sie zeichnet sich durch eine klassische Doppelnutzungsgenetik aus und liefert sowohl Milch als auch Fleisch. Vom Altdeutschen Schwarzbunten Niederungsrind gibt es deutschlandweit derzeit nur noch 4.500 Exemplare. Aus dem Altdeutschen Schwarzbunten Niederungsrind ist durch Züchtung das weit verbreitete Schwarzbunte Rind mit seiner fast doppelt so hohen Milchleistung hervorgegangen – einer der Gründe, warum der Bestand der Altdeutschen Schwarzbunten Niederungsrinder von der Tendenz her weiter rückläufig ist.

Das Futter:

Reine Weide- und Mutterkuhhaltung. Ganzjährige Freilandhaltung auf den Flächen von Manhagen.

Von Frühjahr bis Herbst ernähren sich die Tiere von Gräsern und Kräutern auf den Manhagener Flächen der Arche Warder, nur im Winter oder bei Dürre erfolgt eine Zufütterung mit Heu aus der Region. Eine Zufütterung von Mais, Soja oder anderen Kraft- und Mastfuttern findet nicht statt..

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